Einladung zur Eröffnungsfeier des FinanceCenter Brunn am Gebirge

News im November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch im November möchten wir Sie über aktuelle Themen informieren:

  1. Neue Büroräumlichkeiten
  2. Steuern sparen für Selbstständige
  3. Crowdfunding - wirklich die Lösung?
  4. Was können wir für Sie tun?

1. Neue Büroräumlichkeiten

Nach erfolgtem Umzug freuen wir uns, Sie in unserem neuen Büro -
(Nahe der Donaulände und dem Nibelungenhof in Tulln)

in der Wassergasse 4/2/1 in 3430 Tulln begrüßen zu dürfen.

2. Steuern sparen für Selbstständige

Für alle Selbstständigen gibt es auch einmal gute Nachrichten.

Seit 01.01.2017 kann mann wieder in eine breitere Palette von Wertpapieren investieren um Gewinnsteuern zu sparen. Dazu zählen §14-EStG-Fonds!

Gerne steht Ihnen dazu unsere Veranlagungsspezialistin
    Fr. Dvorak-Bubik unter +43 676 541 65 35 oder
    investandtrade@treffpunkt-finanzieren.at

zur Verfügung um alle diesbezüglichen Fragen zu klären.

3. Crowdfunding - wirklich die Lösung?

Betreffend Crowdfunding scheiden sich die Geister. Die einen sehen darin den Stein der Weisen, die anderen wiederum sehen nur Gefahren, Risiken und hohe Kosten.

Lesen Sie selbst die verschiedenen Meinungen unter:


Investmenttrend Immobilien Crowdinvesting – Wie kommt es zu den hohen Zinsen?

Warum der Megatrend sowohl für Investoren als auch für Bauträger interessant ist.

Wien, 23.Oktober 2017 – Derzeit ist das Thema Crowdinvesting in aller Munde, speziell für den Immobilienbereich. Auf der Investorenseite begeistern sich Anleger für die attraktiven Zinsen (5-7 % p.a.) und kurzen Laufzeiten zwischen 12 und 36 Monaten.

Bei den Emittenten - Bauträgern und Immobilienentwicklern - herrscht hingehen ein Kampf um Investoren und Eigenkapital. Denn Eigenkapital ist ein knappes Gut, insbesondere wenn neue Projekte in Angriff genommen werden. Doch dieser Bedarf lässt sich, gepaart mit einem positiven Imagedrall, elegant mittels Crowdinvesting decken. Crowdinvesting-Plattformen wie REVAL bringen nun diese beiden Gruppen einfach und online zusammen.

Eigenkapital als knappes Gut in der Immobilienentwicklung

Eine solide Finanzierung ist ein wichtiger Meilenstein jedes Projektes und sollte daher auch gut geplant sein. Eine mögliche Gliederung der Finanzierung eines Immobilienprojektes könnte folgendermaßen aussehen.

  • 20% Eigenkapital – entweder in Form von Geld, durch Einbringung eines Grundstücks bzw. Eigenleistungen (z.B. bei Architekten)

  • 10% Mezzaninkapital – Einzelinvestoren oder Crowdkapital

  • 70% Fremdkapital – Hypothekarkredit, Förderkredite, andere Darlehensformen

Überlicherweise ist ein mittelständischer Immobilienentwickler in mehreren Projekten gleichzeitig tätig, hat also parallellaufende Projekte, die in unterschiedlichen Projektphasen sind. Das bedeutet, dass das vorhandene Eigenkapital gebunden ist und so eingesetzt werden muss, dass alle Projekte die notwendige Fremdfinanzierung erhalten. Im Bedarfsfall sollte auch noch die Möglichkeit bestehen weitere Projekte anzukaufen, um auch zukünftig ausgelastet zu sein.

In diesen Fällen schafft eine zusätzliche Finanzierungsform wie Crowdinvesting Abhilfe. Wachstumsorientierte Immobilienentwickler erhalten die Möglichkeit weiteres Eigenkapital einzuwerben, das sie für ihre Projekte benötigen und sind im Gegenzug bereit höhere Zinsen zu bezahlen und Anleger somit an Ihren Projekten teilhaben zu lassen.

Somit bieten sich für beide Seiten – Anleger sowie Immobilienentwickler - gute Möglichkeiten voneinander zu profitieren, insbesondere in Niedrigzinsphasen.

Reval: Einfach in Immobilienprojekte investieren

Das auf Immobilienprojekte spezialisierte Wiener Crowdinvesting-Start-Up ermöglicht Anlegern sich mit Summen von 100 bis 5.000 Euro (mit Selbstauskunft 10.000 Euro) an attraktiven Projekten zu beteiligen. Aktuell ist auf der Plattform www.reval.co.at ein Projekt in Mödling für Interessierte offen. Sämtliche Schritte im Investment-Prozess können dort online abgewickelt werden.

Die Investition erfolgt in Form der Gewährung eines zweckgebundenen qualifizierten Nachrangdarlehens an die bauMA estate GmbH. Das Investitionsziel beträgt 100.000 Euro; geboten werden 6 % Zinsen p.a. bei einer Laufzeit von 24 Monaten bei jährlicher Zinszahlung. Die Wohnanlage in Weißes-Kreuzgasse 2-4 mit 10 Wohnungen soll voraussichtlich Mitte 2019 fertiggestellt sein.

Reval besteht seit Mitte 2015 und ist im A1 Startup Campus beheimatet. Die drei Gründer Philipp Hain, Patrick Hollinsky und Philipp Gröfler möchten die Art, wie Immobilienprojekte entwickelt und finanziert werden, grundlegend verändern. Die ersten beiden Projekte in Krems und Wolkersdorf, die REVAL heuer begleitet hat, haben das Investitionsziel übertroffen.

In Kooperation mit Reval.

Quelle: Profil


In der Crowdinvesting-Falle

Eigentlich sieht es nach einer Win-Win-Situation aus: Start-ups können mit dem eingesammelten Kapital aus einer Crowdinvesting-Kampagne gegründet und Projekte finanziert werden. Die Investoren dürfen sich über einen Zinssatz von fünf Prozent p.a. und mehr freuen, was im derzeitigen Niedrigzinsumfeld sehr verlockend ist. Nach einigen spektakulären Pleiten von crowdfinanzierten Start-ups in Österreich und Deutschland, stellt sich die Frage: Was passiert mit der Investition, wenn das Unternehmen insolvent wird?

Risikofaktor: Nachrangdarlehen. Ein Blick auf die Geschäftsbedingungen der Crowdinvesting-Plattformen bringt Gewissheit, denn dort gibt es den gesetzlichen Warnhinweis: „Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.“ Im Klartext: Scheitert das Unternehmen, ist auch das Geld oft weg, denn Crowdinvestings sind Nachrangdarlehen. Laut Definition der FMA bedeutet das: „Es handelt sich um ein Darlehen, bei welchem der Geldgeber akzeptiert, dass er im Rang hinter die anderen Gläubiger tritt.“ Er bekommt also sein Geld erst dann zurück, wenn davor alle anderen Gläubiger (Banken, SVA, Finanzamt, Lieferanten) ihr Geld erhalten haben („Nachrangklausel“). Und die Gefahr ist hoch, dass die Nachranggläubiger leer ausgehen. Und Achtung: Bei „qualifizierten Nachrangdarlehen“ muss der Darlehensnehmer trotz Fälligkeit nicht zahlen, wenn er durch die Zahlung in eine ernste finanzielle Krise geraten könnte. Hat das Investment den rechtlichen Status eines Genussrechts, mit Beteiligung am Unternehmensgewinn bzw. am Erlös aus einem Firmenverkauf, ist bei einer Pleite ebenfalls nichts mehr zu holen, denn Gewinnbeteiligungen gibt es bei einem insolventen Unternehmen natürlich auch keine.

Austeigen, aber wie? Auch die Notbremse zu ziehen ist nicht so einfach. Aus der Investition auszusteigen ist zwar laut Vertrag möglich, allerdings muss sich der Investor selbst um einen Käufer kümmern und diesen dann der Plattform melden. „Es gibt aber keine Kündigungsmöglichkeit, weil das ein Unternehmen innerhalb kürzester Zeit in Liquiditätsschwierigkeiten bringen würde. In den Verträgen sind ganz klare Ausstiegszenarien für beide Seiten vorgesehen, weil sowohl Unternehmen als auch Investor natürlich Planungssicherheit brauchen“, erklärt Daniel Horak von der Plattform Conda. Ein Verkauf wird aber schwer, wenn das Unternehmen bereits in Schwierigkeiten ist.

Vertrauen und Risiko. In Deutschland mussten in den vergangenen sechs Monaten schon einige ehemalige „Crowdinvesting-Stars“ die Segel streichen. Obwohl sich in Österreich die Zahl der Insolvenzen noch in Grenzen hält, kommt doch mit jedem Fall wieder Skepsis auf. Und Crowdinvesting lebt von Vertrauen. Die Plattformen versuchen daher potenzielle Investoren aufzuklären: „Wir erfinden das Investieren nicht neu, wir ergänzen den Markt nur mit einer neuen Art von Investitionsmöglichkeit. Dabei sagen wir ganz deutlich und offen, dass die Anlage im Crowdinvesting ein höheres Risiko mit sich bringt. Aufgrund der Reaktionen sehen wir aber, dass sich die Leute des Risikos bewusst sind, und, dass es auch klar ist, dass eine hohe potenzielle Rendite auch mit einem höheren Risiko verbunden ist“, so Daniel Horak. Anwalt Lukas Aigner, Spezialist für Anlegerschutz bei Aigner & Partner, teilt diese Meinung nicht: „Ich glaube, dass die Investoren eine falsche Vorstellung vom Risiko haben, das sie eingehen. Man darf nicht vergessen, dass es sich um eine alternative Finanzierungsform für Unternehmen handelt, die oft von den Banken wegen des hohen Risikos keine Finanzierung bekommen.“

Plattformen prüfen Kundschaft. Eine Mitschuld an den Verlusten der Investoren, lassen die Plattformbetreiber aber nicht gelten. Ist es doch auch ihrem eigenen Sinn, dass die Projekte gut laufen. Die Unternehmen werden vor Kampagnenstart von den Plattformen überprüft. Wolfgang Deutschmann von Green Rocket zum Auswahlprozess: „Wir prüfen die Unternehmen, die wir zulassen, sehr genau. Dazu sehen wir uns Bilanzen und Saldenlisten an, aber auch, welche Personen hinter den Unternehmen stehen und wie viel Erfahrung diese haben. Produzierende Unternehmen müssen zudem einen verlässlichen Industriepartner und ein gewisses Kerngeschäft aus ihren Produkten nachweisen. Selbst bei geringen Zweifeln lehnen wir Unternehmen ab. Lieber haben wir einen Monat lang keine Investmentchance, als etwas zu präsentieren, von dem wir nicht überzeugt sind.“ 

Information zum Status quo. Über die Entwicklung des Unternehmens oder des Projektes werden die Investoren durch regelmäßige Reportings informiert. Ist ersichtlich, dass ein Unternehmen in Schieflage kommt versuchen die Investing-Plattformen, Business-Angels und auch große Investoren einzugreifen, um das Ruder noch herumzureißen. Doch manchmal ist nichts mehr zu retten. Die Kommunikation über die Gefahr einer Insolvenz geht vom Unternehmen selbst aus. Die Investoren werden auch darüber informiert, welche Schritte geplant sind, um durch eine Sanierung zu gehen. „Wir als Plattform informieren über den weiteren Prozess, über die Kommunikation, die wir mit dem Unternehmen und den Behörden etc. vornehmen. Wir setzen den Rahmen aus Prozesssicht und – soweit für uns möglich – rechtlicher Sicht, aber das Unternehmen selbst muss natürlich zu den ökonomischen Rahmenbedingungen und dem Status quo stellungnehmen“, so Daniel Horak. Kann das Unternehmen trotz aller Bemühungen nicht gerettet werden, muss sich der Investor wohl damit abfinden, dass sein eingesetztes Kapital verloren ist. „Einen Anspruch geltend zu machen, ist wegen der geringen Höhe der Investments wirtschaftlich nicht attraktiv. Denn die Quoten liegen bei einem Start-up meist unter zehn Prozent“, so Anwalt Aigner.

Quelle: KSV



Nur durch unabhängige, professionelle Beratung kann entschieden werden, ob Crowdfunding für Sie wirklich Sinn macht, wenn ja, welcher Anbieter, oder sind herkömmliche Finanzierungsvarianten (Kreditfinanzierung/Leasing etc.) doch die besseren Lösungen?

4. Was können wir für Sie tun?

Wir beraten Sie vom Wunsch der Finanzierung bis zur tatsächlichen Umsetzung gerne, beginnend mit einer unabhängigen Finanzierungsberatung, welche für Sie kostenlos und unverbindlich ist, und nehmen uns auch die Zeit, Sie bezüglich Förderungen, welche Sie bei Ihren Vorhaben (Privat/Gewerblich) in Anspruch nehmen können, zu beraten.

Mit unserem Expertenteam für Gewerbekunden stehen wir Ihnen für alle Fragen zur Verfügung sei es Factoring, Finetrading, Kreditfinanzierung, private Investoren oder andere passende Finanzierungslösungen.

Treffpunkt Finanzieren News

2016 wurden über uns EUR 205 Millionen Kreditvolumen abgewickelt.

mehr als 400 zufriedene Kunden im vergangenen Jahr

Erfahrungen & Bewertungen zu Treffpunkt Finanzieren GmbH & Co KG